Kostenfreie Filmvorführungen für Schüler*innen ab der 7. Klasse
Durch spannende Dokumentationen ermöglichen Sie Ihren Schüler*innen Einblicke in internationale Menschenrechtsthemen. Ab Mai 2026 bieten wir die FIlmvorführungen deutschlandweit kostenfrei an Ihrer Schule oder in einem Kino Ihrer Wahl an.
So funktioniert es:
- Film wählen: BÊMAL – HEIMATLOS: Vor den Sommerferien bieten wir exklusiv den preisgekrönten Dokumentarfilm von Düzen Tekkal und David Körzdörfer in unserem Programm kostenfrei an. Der Film begleitet 10 Jahre nach dem Völkermord an den Jesid*innen vier Geschwisterpaare durch ihr Leben in Deutschland und im Irak.
- Datum und Vorstellungsort wählen: Sie können die Filme an einem von Ihnen frei gewählten Termin in Ihrer Schule oder in Abstimmung mit uns in einem Kino Ihrer Wahl zeigen. Die Filme können im Original mit englischen Untertiteln oder mit deutschen Untertiteln gezeigt werden.
Filmgespräch anfragen: Ab einer Anzahl von ca. 100 Schüler*innen, besteht die Option, dass die Filmemacher*innen oder Protagonist*innen an den Screenings teilnehmen, um die im Film behandelnde Themen vertiefend zu besprechen.
BÊMAL - HEIMATLOS - TEASER
Im August 2024 jährte sich der Völkermord des sogenannten „Islamischen Staats“ an den Jesid*innen zum zehnten Mal. Tausende Jesid*innen wurden systematisch getötet, versklavt und vertrieben. Seitdem kämpft die religiöse Minderheit mit den Folgen des Terrors. Vier Geschwisterpaare zeigen vor der Kamera von Aktivistin und Dokumentarfilmerin Düzen Tekkal von HÁWAR.help ihre Geschichte. Gemeinsam mit Co-Regisseur David Körzdörfer begleitet sie die Protagonist*innen durch ihr Leben in Deutschland und im Irak. Im Gespräch mit Annalena Baerbock macht Tekkal deutlich, welche Maßnahmen heute zum Schutz der Jesid*innen auch von deutscher Seite nötig sind.
Der Film steht den Kinos für Schul- und Bildungsscreenings bis zu den Sommerferien 2026 kostenfrei zur Verfügung. Dank der Förderung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fallen keine Vorführgebühren an.
Das Schulfilmprogramm wird Ihnen im Rahmen von "Stories for Change" präsentiert – eine Initiative des Human Rights Film Festival Berlin und Schulen gegen den Hunger, die junge Menschen auf eine inspirierende Reise mitnimmt. Durch interaktive Vorträge, multimediale Bildungsmaterialien und ein maßgeschneidertes Filmprogramm erweitern Schüler*innen ihren Horizont, entwickeln Empathie und solidarisieren sich, um aktiv für eine gerechtere Welt einzutreten. Diese partizipative Methode schafft Bewusstsein, fördert Reflexion und mobilisiert Jugendliche, Verantwortung für unsere globale Gemeinschaft zu übernehmen. Mit "Stories for Change" investieren wir in die Gestalterinnen von morgen und tragen so zur Bekämpfung des Klimawandels und globaler Ungerechtigkeit bei.