Monthly Screening

HUMAN RIGHTS FILM FESTIVAL PRESENTS:
MOVIES THAT MATTER

Das Human Rights Filmfestival zeigt monatlich einen Film aus dem Festivalprogramm im City Kino Wedding. Im Januar läuft noch einmal ERASMUS IN GAZA, über den italienischen Medizinstudenten Ricardo, der mit dem Erasmus-Programm ein Jahr in Gaza verbringt. Im Februar zeigt das Festival STOP FILMING US BUT LISTEN von Bernadette Vivuya und Kagoma Ya Twahirwa, die das von einem niederländischen Filmteam in der Demokratischen Republik Kongo gedrehte Material neu geschnitten haben und mit Beteiligten eine Diskussion über europäische und kongolesische Perspektiven führen. Anschließend an jedes Screening findet ein Filmgespräch mit Festivaldirektorin Anna Ramskogler und einem Gast statt.

DOCUMENTAR LOVER: Im neuen "Documentary Lover"-Pass sind Tickets für alle Filme der Reihe "Movies that Matter" im City Kino Wedding, sowie alle Dokumentarfilme auf unserer neuen VoD-Plattform und alle Events und Filme on- und offline während unseres Festivals 2023 inkludiert. Jetzt Pass holen: DOCUMENTARY LOVER

ERASMUS IM GAZA

11. Januar 2023 I 19:00 Uhr 

TICKETS

Riccardo hat etwas vor, dass vor ihm noch niemand gewagt hat: der italienische Medizinstudent will mit dem Erasmus-Programm nach Gaza. Sein Ziel ist es, Chirurg für Kriegsverletzungen zu werden. Also verlässt er seine Familie, Freunde und Kommilitonen und tauscht das friedliche Leben an der heimatlichen Universität gegen das Leben in Gaza. Ein Gebiet, das seit Jahrzehnten von Raketenangriffen zwischen Israelis und Palästinensern geprägt ist. Riccardo ringt mit dem Gefühl der Fremde, hat Panikattacken. Aber er lernt Menschen kennen, die zu Freunden werden. Freunde, mit denen er bald gemeinsam Raketenangriffe abwartet, in der Hoffnung, dass sie nicht in ihrem Haus einschlagen mögen. Was für ihn total surreal und kaum zu ertragen ist, ist für seine Freunde Alltag. Während Riccardo sich jederzeit in Sicherheit flüchten kann, dürfen seine Freunde Gaza nicht verlassen.

STOP FILMING US BUT LISTEN

8. Februar 2023 I 19:00 Uhr 

TICKETS

Eine Frau hält sich einen Schal vor das Gesicht – sie will nicht gefilmt werden. Doch die Kameras wenden den Blick nicht ab. Die Szene stammt aus dem Dokumentarfilm eines niederländischen Filmteams. Sie wollen das Leben in Goma, einer Großstadt im Osten der Demokratischen Republik Kongo, darstellen. Doch sind sie überhaupt die Richtigen, um diese Geschichte zu erzählen? Sollten sie besser aufhören zu filmen? Eine Diskussion entspannt sich. Die kongolesische Filmemacherin und Journalistin Bernadette Vivuya entscheidet sich gemeinsam mit dem Filmemacher Kagoma Ya Twahirwa dazu, das Filmmaterial, gedreht aus westlicher Perspektive, neu zu schneiden und um die kongolesische Perspektive zu erweitern. Lässt sich so der koloniale Blick auflösen?

2. JANUARY 2023